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Anding Methoden

Die präzise Strukturierung eines Problems ist bereits ein wesentlicher Teil seiner Lösung. Die meisten Herausforderungen bleiben ungelöst – nicht aus Mangel an Ressourcen oder Willen, sondern weil die zugrundeliegende Logik unklar, unstabil oder von den entscheidenden Akteuren schlicht nicht akzeptiert ist. Wer das Problem nicht gemeinsam versteht, wird die Lösung nicht gemeinsam tragen.
Wir nutzen bewährte Frameworks, um die Herausforderungen unserer Kunden klar zu greifen, zu kommunizieren und Lösungen zu entwickeln.

Value Canvas

Die Value Canvas ist unser zentrales Framework zur Strukturierung und Kommunikation von Wertschöpfung – vom Eigentümer über die Geschäftsführung bis in die gesamte Organisation. Wir setzen sie konsequent zu Beginn jedes Engagements ein, um die häufig divergierenden Perspektiven der Führungsebene auf konkrete Wertschöpfungspotenziale sichtbar zu machen und gezielt auszurichten.

Die Value Canvas ist auch als SaaS-Lösung verfügbar und ermöglicht effiziente, datengestützte Interviews mit Klienten. Eine Leitfrage lautet: „Wo erwarten Sie – in Prozent – den größten Wertschöpfungsbeitrag?" Diese schlichte Frage erzeugt bemerkenswert klare Antworten – und deckt Differenzen auf, die ohne strukturierten Rahmen oft unausgesprochen bleiben.

PE-Fonds und Portfoliounternehmen nutzen die Value Canvas bereits in der Due-Diligence-Phase, um einen kohärenten, abgestimmten und sofort umsetzbaren Wertschöpfungsplan zu entwickeln.

DIPOC

DIPOC ist unser proprietäres Operating-Model-Framework – in der Praxis ebenso etabliert wie der Value Canvas. Es schafft Transparenz über den Ist- und Soll-Zustand einer Organisation entlang von fünf zentralen Hebeln: Prozesse, Entscheidungsstrukturen, Fähigkeiten (Capabilities), Anreize (Incentives) und Organisationsstruktur – kurz PDCIO, aus Gründen der Handhabbarkeit als DIPOC bezeichnet.

Diese Logik gibt unseren Projekten Struktur. Am Anfang stehen Prozesse, bspw. Produktentwicklung, die neu gestaltet werden. Digitale Logik wird eingebettet, Silos werden aufgebrochen. Darauf folgen Entscheidungslogiken: Wer entscheidet was, wann und auf welcher Ebene? Klare Antworten auf diese Fragen schaffen die Voraussetzung für schnellere, datenbasierte Execution. Anschließend werden Fähigkeiten bewertet und entwickelt – technisch (Plattformen, Analytics, Daten) wie organisatorisch (Kompetenzen, Mindsets) – um die neu gestalteten Prozesse und Entscheidungslogiken zu tragen. Anreizstrukturen werden so ausgerichtet, dass KPIs, Vergütungssysteme und Performance-Management die gewünschten Verhaltensweisen aktiv fördern. Abschließend passt das Element Organisation Strukturen und Rollen so an, dass Verantwortlichkeit, Zusammenarbeit und Skalierbarkeit dauerhaft gesichert sind.

Durch das iterative Zusammenspiel aller fünf Hebel übersetzt DIPOC (digitale) Strategie in ein integriertes, unmittelbar umsetzbares Operating Model.
DIPOC Framework
OUTST
ANDING

PAIRAMID

PAIRAMID ist unser Framework zur strukturierten Operationalisierung von KI – es verbindet Ambition, Wertschöpfung und Operating-Model-Design in einer kohärenten Logik.

Ausgangspunkt ist die KI-Ambition: Wie tief soll KI in die Organisation integriert werden? Diese Ambition wird konsequent gegen konkrete Wertschöpfungshebel getestet – Kostensenkung oder Umsatzwachstum durch messbare Use Cases. Abstrakte Ziele werden dabei durch bottom-up validierte Potenziale ersetzt, unter anderem mithilfe der Value Canvas.

Im nächsten Schritt wird KI in das Operating Model eingebettet: Prozesse, Entscheidungsstrukturen, Fähigkeiten, Anreize und Organisationsstruktur werden über DIPOC neu ausgerichtet – damit Adoption nicht dem Zufall überlassen bleibt, sondern strukturell verankert wird.

Das PAIRAMID Framework ist bewusst iterativ angelegt: Ambition und technologische Machbarkeit werden kontinuierlich abgeglichen. Piloten beweisen Wert – oder werden schnell beendet. Was skaliert, wird konsequent ausgebaut. So bleibt KI-Implementierung wertgetrieben, diszipliniert und nachhaltig.

Lesen Sie unseren KI-Artikel

Hypothesenbaum

Der Hypothesenbaum ist ein weitverbreitetes Framework, das dabei hilft, komplexe Problemstellungen zu strukturieren und die Problemlösung auf die wichtigsten Fragen und Analysen zu fokussieren.  Die zentrale Frage lautet: "Was muss wahr sein, damit diese Hypothese stimmt?" Eine typische Hypothese könnte lauten: "Dieses Corporate Venture wird innerhalb von 5 Jahren 50 Mio. EUR Umsatz und 15 Mio. EUR Gewinn p.a. erzielen."

Das Anding-Team erstellt den Hypothesenbaum zu Beginn jedes Projekts, um die Problemstellung vollständig zu durchdringen und zentrale Analysen gezielt abzuleiten.  ​
Scheme